Dafür stehe ich

Beste Bildung und lebenslanges Lernen für jedes Kind

Das ist der Grund, warum ich mich insbesondere im Bereich der Schulpolitik in und für die FDP engagiere, denn trotz der Beteuerungen anderer Parteien hat Bildung in Deutschland und in Niedersachsen noch immer keine politische Priorität. Die Bildungsausgaben in Deutschland liegen im OECD-Ländervergleich jenseits der Nummer zwanzig. Die Unterrichtsversorgung wurde in Niedersachsen seit 2013 von Rot-Grün an jeder einzelnen Schulform reduziert und stellt derzeit den schlechtesten Wert seit 15 Jahren dar. Die Unterrichtsversorgung liegt an den Berufsbildenden Schulen derzeit bei durchschnittlich 85 Prozent. Seit 2003 haben wir den höchsten Unterrichtsausfall quer durch allen Schulformen in Niedersachsen zu verzeichnen. Bestens ausgebildete Gymnasiallehrer ließ die derzeitige Landesregierung 2014 und 2015 in andere Bundesländer abwandern, statt dem eingetretenen und weiterhin drohenden Lehrermangel entgegenzuwirken. Ferner benötigt die Umsetzung der Inklusion qualitative und differenzierte Nachsteuerung.

Sieben Meilenstiefelpunkte

Warum ich mich für einen Politikwechsel in Niedersachsen engagiere: Schulische Vielfalt macht stark

  1. Die Vielfalt der weiterführenden Schulformen wird seit 2013 zunehmend reduziert. Alle Eltern sollten aber frei entscheiden können, an welche Schulform ihr Kind nach der Grundschule gehen wird: Realschule, Oberschule, Gesamtschule oder Gymnasium. Eine Schule für alle lehnen wir Freie Demokraten ab.
  2. Alle Schulformen benötigen Schulsozialarbeit; auch die Gymnasien.
  3. Durch die Wiedereinführung von G9 – am 3.6.2015 verspätet auch an den Gymnasien – eröffnen sich neue Gestaltungsspielräume. Diese müssen aber besser genutzt werden, um Bildung und Wissensaneignung den Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen.
  4. Viele Schulen Niedersachsens sind schlecht ausgestattet. Es fehlt an Fachräumen und Ruheräumen zur Umsetzung der Inklusion. An vielen Schulen sind Toiletten, Schulhöfe und Zäune in desolatem Zustand. Wertschätzung unserer Kinder und deren Ausbildung sieht anders aus.
  5. Alle Schulen brauchen dringend eine Ausstattungs- und Umsetzungsoffensive im Bereich der Digitalisierung. Das ist gleichzusetzen mit angemessener Integration in den täglichen Unterricht. Freies WLAN sowie Smart-boards, Tablets und auch Smartphones müssen sinnvoll in den Unterricht implementiert werden.
  6. Unterrichtsqualität und individuelle Förderung des einzelnen Schülers wollen wir Freie Demokraten durch eine Senkung der Klassengrößen erreichen; trotz steigender Schülerzahlen.
  7. Wir brauchen eine systemische Begabtenförderung an allen Schulformen in Niedersachsen, die bereits in den KITAS beginnen muss. Auch das ist Bildungsgerechtigkeit, denn auch besonders Begabte müssen angemessen auf ihrem Niveau gefördert werden.

KITAS brauchen so viel mehr ... .

  • Beitragsfreiheit auch für das erste und zweite Kindergartenjahr.
  • Verbesserung des Verhältnisses von Erzieherinnen und Erziehern zu Kindern in den KITAS.
  • Der Erzieherberuf muss attraktiver werden.
  • Mit einem Landesprogramm für den Krippenausbau sicherstellen, dass der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz auch erfüllt werden kann.
  • Durch eine Umstellung der Finanzierung auf eine kindbezogene Förderung stärken wir den Wettbewerb der Einrichtungen, die Wahlfreiheit der Eltern und ermöglichen ihnen, sich unabhängig von der Wohnsitzgemeinde für einen KITA-Platz am Arbeitsort zu entscheiden.

Unsere Schulen brauchen dringend Schulfrieden und eine Qualitätsoffensive

  • Ruhe und Schulfrieden, statt ständig neue Reformen.
  • Unterrichtsgarantie für alle Schüler/innen an allen Schulformen. Dazu benötigen wir eine permanente und schnellstens abrufbare Vertretungsreserve.
  • Kontinuierliche Erfassung der Schülerzahlen sowie der realen Unterrichtsversorgung einmal in jedem Schulhalbjahr.
  • Lesen, Schreiben, Rechnen: Diese Grundfertigkeiten müssen bereits in der Grundschule vermittelt werden. Dazu gehört verstärktes Grundrechnen sowie die Abschaffung des Konzeptes „Schreiben, wie man spricht.“ Korrekte Rechtschreibung und eine lesbare Handschrift müssen bereits zu Beginn des Lernprozesses vermittelt werden.
  • Zensuren auf den Zeugnissen wollen wir beibehalten, denn Leistung muss sich wieder lohnen und trägt zu Motivation bei. Das Abschaffen des Sitzenbleibens lehnen wir ab. Unterrichtsstandards müssen erreicht werden, um auf dem Erlernten aufbauen zu können.
  • Die Reduzierung von Klassenarbeiten, die seit 2013 umgesetzt wurde, lehnen wir ab; ebenso die Verwendung von außerhalb der Prüfungssituation vorbereiteten Präsentationen im mündlichen Abitur.
  • In der gymnasialen Oberstufe muss die zweite Pflichtfremdsprache unter G9 auch weiterhin in Klassenstufe 11 verbindlich bleiben. In Zeiten der Globalisierung ist Mehrsprachigkeit auf Oberstufenniveau entscheidend für die Kommunikation mit und das Verständnis von anderen Kulturen und Werten.
  • Das Niveau der Abschlüsse darf nicht weiter gesenkt werden, wie es beim Abitur in den letzten Jahren der Fall war. In den Abiturprüfungen der Fremdsprachen lehne ich Multiple-Choice-Aufgaben ab.

Chancen der Digitalisierung jetzt für den Unterricht nutzen

  • Digitalisierung wollen wir zur Steigerung der Unterrichtsqualität einsetzen. Jeder Schulträger kann deshalb damit beauftragt werden, in Kooperation mit den Schulleitern/innen ein Digitalisierungskonzept zu entwerfen und schulweit umzusetzen.
  • Digitalisierung besteht aus mehr als der Anschaffung und Benutzung interaktiver Tafeln; verschiedene Lernsoftwares können eine wichtige Ergänzung des Unterrichts sein. Insofern werden wir die bereits auf den Weg gebrachte niedersächsische Bildungscloud und die Landesinitiative n-21 vermehrt unterstützen. Voraussetzung ist für jede Schule ein Breitbandanschluss und die Ausstattung mit freiem WLAN.
  • Gleichzeitig muss die Fortbildung der Lehrkräfte im Bereich der Digitalisierung schnell umgesetzt werden. Eine diesbezügliche Erweiterung der Bildungs-cloud wird angestrebt. Gleichzeitig können Pilotschulen, die mit der Umsetzung der Digitalisierung weit vorn liegen, als Fortbildungszentren für Fortbildungen genutzt werden. genutzt werden.

Inklusion besser machen –
Das Drei-Säulen-Modell

  • Jedes Kind muss die jeweils am besten geeignete Lernumgebung erhalten. Das bedeutet nicht, für alle Kinder die gleiche, einheitliche Lösung zu schaffen.
  • Deshalb müssen Familien die Möglichkeit haben, sich für ihr Kind zwischen dem Besuch einer Regelschule und einer Förderschule zu entscheiden.
  • Wir wollen die Förderschulen erhalten, damit diese Freiheit in der Entscheidung weiterhin gewährleistet ist. Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen wollen wir sowohl im Primarbereich als auch im Sekundabereich fortführen.
  • Dort, wo die Förderschulen bereits ausgelaufen sind oder dort, wo es spezielle regionale Bedürfnisse gibt, wollen wir die Einrichtung von Kooperationsklassen (Förderschulklassen an Regelschulen) etablieren.
  • Wir wollen die Rahmenbedingungen für die inklusive Beschule deutlich verbessern. Aus diesem Grund beabsichtigen wir die sonderpädagogische Grundversorgung zu verbessern und dafür zu sorgen, dass jeder Schule eine Sonderpädagogin bzw. einen Sonderpädagogen als Ansprechpartner erhält, der in das Kollegium der jeweiligen Schule eingebunden werden soll.

Stärkung der eigenverantwortlichen Schule und der Berufsbildenden Schulen

  • Wir wollen die Schulen in ihrer Eigenverantwortung stärken und sie aus diesem Grund von Bürokratie entlasten, damit inhaltliche Arbeit den Vorrang hat. Dazu gehört auch die Befreiung von den umfangreichen Aufgaben im Bereich der EDV-Administration. Eine Entlastung der Schulleiter/innen wird angestrebt sowie eine Stärkung der Schulverwaltungskräfte.
  • Auch wollen wir die berufliche Bildung unter anderem durch eine Landesinitiative stärken, die Schulen prämiert, die sich auf besondere Weise anhand von Projekten mit Partnern aus der Wirtschaft zugunsten ihrer Schülerschaft engagieren. Zudem wollen wir Regionale Kompetenzzentren für die berufsbildenden Schulen einrichten, die wegweisend für ihre Eigenständigkeit sein werden. Dazu gehört ebenfalls, dass die berufsbildenden Schulen wieder die Einstellung von Lehrkräften vornehmen dürfen.

Bildung und Arbeitswelt

  • Wir wollen lebenslanges Lernen gezielt in Kooperation mit den Bildungsinstitutionen auf dem Arbeitsmarkt fördern. Insbesondere das UNESCO-Projekt „Lernende Städte“ („Learning Cities) möchte ich dafür auf kommunaler Ebene in den Städten Niedersachsens auf den Weg bringen.
  • Die Gleichstellung von Frauen und Männern wollen wir mit Nachdruck weiter voranbringen. Dazu gehören vor allem neue Konzepte, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Neue Beschäftigungs- und Qualifizierungsmodelle für Frauen während der Familienphase wollen wir etablieren.

Sprachförderung

  • Aufgrund des Zuzugs vieler Kinder ohne Deutschkenntnisse – hier handelt es sich sowohl um Flüchtlingskinder als auch um Kinder aus Regionen Europas – muss auch die Sprachförderung systematisch fortgesetzt werden. Trotz steigender Schülerzahlen hat die rot-grüne Landesregierung diese Sprachförderstunden für Deutsch als Zweitsprache massiv reduziert. Ohne kontinuierliche und belastbare Sprachförderung wird es aber diesen Kindern erschwert einen Schulabschluss zu machen. Diese Bildungsinvestitionen sind auch vor dem Hintergrund notwendig, um die betroffenen Jugendlichen von dauerhafter staatlicher Subventionierung freizustellen.

Wirtschaft

  • Die soziale Marktwirtschaft ist die tragende Säule unserer Wirtschaftspolitik. Dazu gehören für uns Freie Demokraten nachhaltiges Wachstum, fairer Wettbewerb und Markttransparenz. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer, weshalb staatliche Eingriffe in das Kräftespiel der sozialen Marktwirtschaft zu vermeiden sind. Wir setzen auf Ordnungspolitik und auf die Durchsetzung des Rechtsstaates.
  • Durch Wachstum und Wertschöpfung wollen wir die niedersächsische Wirtschaft wieder aus dem Bereich der Mittelmäßigkeit herausführen. Im bundesweiten Vergleich ist die Wirtschaft in Niedersachsen 2016 nur unterdurchschnittlich gewachsen. Das wollen wir nach oben korrigieren.
  • Niedersachsen muss wieder ein wirtschafts- und gleichzeitig ein umweltfreundlicher Standort werden. Dazu bedarf es der Ausweisung neuer sowie der Wiederbelebung brach liegender Flächen. Wirtschaft und Umweltfreundlichkeit wollen wir zukunftsweisend verbinden.
  • Das Handwerk, den Mittelstand sowie Freie Berufe wollen wir von überbordender Bürokratie und unnötigen Kontrollen entlasten. Das Landesvergabegesetz, das Rot-Grün auf den Weg gebracht hat, hat die Chancen von kleinen Unternehmen und Handwerkern reduziert. Das werden wir wieder zugunsten des Handwerks und der mittelständischen Unternehmen ändern.
  • Der Mittelstand ist die tragende Säule und die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Insofern müssen Gesetze und Verordnungen auf den Weg gebracht werden, um den Mittelstand zu stärken, denn er ist zentraler Garant unseres Wohlstands. Mehr als 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind kleine und mittlere Unternehmen. Ca. 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten dort. Die meisten Auszubildenden werden dort ausgebildet. Deshalb wollen wir auf Bundesebene eine Mittelstandsklausel einführen.
  • Die Änderung des Fälligkeitstermins zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge wollen wir ändern, damit sowohl Handwerk als auch Mittelstand nicht länger durch doppelte Abrechnungen belastet werden.
  • Die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Handwerk ist uns wichtig. Mit einem Landesprogramm wollen wir den Jugendlichen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes die Möglichkeit geben, ein Freiwilliges Jahr im Mittelstand und Handwerk zu absolvieren. Das halten wir für eine wichtige Ergänzung zum Freiwilligen Sozialen Jahr oder zum Freiwilligen Ökologischen Jahr.
  • Das duale Ausbildungssystem und den Meisterbrief sehen wir weiterhin als elementare Faktoren für die Kontinuität und Stärkung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit an. Diese wollen wir weiterhin stärken und sehen die europäischen Harmonisierungsbemühungen kritisch.
  • Auch das Meister-Bafög wollen wir attraktiver gestalten. Hierzu gehört, dass die Aufstiegsfortbildungen, wie Meister, Techniker und Fachwirte von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren befreit werden.
  • Ein starker und breit aufgestellter Einzelhandel ist für uns zentraler Bestandteil von weiterhin attraktiven und lebenswerten Städten und Kommunen. Insofern wollen wir dem stationären Einzelhandel bei zeitgleicher Unterstützung von digitalen Konzepten und Geschäftsmodellen größere Freiräume geben. Hierbei wollen wir die Vernetzung von erfolgreichen lokalen und regionalen Modellen unterstützen.

Beste Bildung für unser Land.

Konstantin Kuhle

Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen

Ich unterstütze Dr. Marion Villmar-Doebeling, weil Niedersachsen in der Bildungspolitik nicht länger das Experimentierlabor rot-grüner Schulversuche sein darf.

Christian Grascha

Landtagsabgeordneter

Ich unterstütze Marion, weil sie optimistisch, kompetent und offen für Neues ist.

Irnfried Rabe

Bürgermeister a.D. Kreistagsabgeordneter Volljurist

Ich wähle Marion, weil sie in der politischen Praxis Vernunft, Sachverstand und Herz vereint. Wirtschaftliche Vernunft geht bei ihr Hand in Hand mit Chancengerechtigkeit für jeden Einzelnen.

Eckhard Ilsemann

Ratsherr

Ich wähle Marion, weil sie sich für den Mindestabstand von Windrädern von 1500m zu Bebauungsgebieten einsetzen wird.

Dr.med.Reinhard Binder

Arzt Ratsherr

Ich schätze ihre fachliche Kompetenz vor allem im Gebiet Schulen und Erziehungseinrichtungen und die Konsequenz mit der sie sich darum kümmert.

Edgar Martin

Bürgermeister a.D.

Ich wähle Marion, weil sie auch kleine Schulen im ländlichen Raum unterstützt.

Dr. Christian Eberl

Staatssäkretär a.D.

Die FDP steht mit ihrer Kandidatin für die Landtagswahl 2018 im Wahlkreis Northeim insbesondere für Chancengerechtigkeit und differenzierte Bildungsangebote. Hierbei möchte ich Frau Villmar-Doebeling auch persönlich unterstützen und ihr viel Erfolg bei der Wahl wünschen.

Björn Försterling

Landtagsabgeordneter, schulpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion

Ich unterstütze Marion Villmar-Doebeling, damit Schulpolitik wieder ohne Ideologie für die Kinder gemacht wird.